Südafrika

Rundreise:
Kapstadt - Krüger Nationalpark - Swasiland - St. Lucia

3 Wochen individuell durch Südafrika:
von Kapstadt in den Krüger Nationalpark

3 Wochen lang ging es wieder mit dem Rucksack nach Südafrika. Unsere Rundreise haben wir im wunderschönen Kapstadt gestartet und ging im Norden, im Krüger Nationalpark, weiter. Dort haben wir neben den Big5 im Krüger Park auch den Blyde River Canyon mit seiner atemberaubenden Landschaft erkundet bevor wir unsere Reise über Swasiland an die südafrikanische Westküste nach St. Lucia und Durban fortgesetzt haben. 

01. Unsere 3-wöchige Südafrika Reiseroute

02. Sehenswürdigkeiten & Highlights

Kapstadt

Am besten startet man gleich in der Früh, um auf den Tafelberg zu wandern, da es sonst recht heiß werden kann. Der Ausgangspunkt des Wanderwegs ‚Platteklip Gorge‘ liegt ca. 2 km weiter als die Cable Car Station. Am besten bei Google Maps den ‚Platteklip Gorge Starting Point‘ (verlinkt) suchen. Von dort geht es zu Fuß ca. 2 Stunden nach oben – bei bester Aussicht. Circa 1 weitere Stunde haben wir auf dem Table Mountain verbracht, bevor wir mit der Seilbahn nach unten gefahren sind. 

 

Tipp: Festes Schuhwerk (Turn- oder Wanderschuhe) ist ratsam. Außerdem ist ausreichend Wasser wichtig, da es keine Möglichkeit auf dem Weg gibt nachzufüllen oder etwas zu kaufen. Außerdem raten wir dazu früh los zu gehen, da der Weg komplett in der Sonne liegt.

Tafelberg Südafrika | Südafrika Rundreise: Reisebericht, Reisetipps, Routen, Highlights, Reiseblog

Am Nachmittag sind wir durch Boo Kap spaziert und haben uns ein bisschen durch das Viertel treiben lassen.

 

Tipp: Eine Kaffee-Pause im Harvest Cafe & Deli einlegen. Hier kann man bei einem Café oder Kaltgetränk den großartigem Blick auf die bunten Häuser von Boo Kap und den Tafelberg genießen. Achtung: Schließt um 16 Uhr – also eher etwas früher hin 🙂 

 

Am Abend lässt sich in der Long Street wunderbar feiern oder in Bars das ein oder andere Getränk genießen. 

Boo Kap Kapstadt | Südafrika Rundreise: Reisebericht, Reisetipps, Routen, Highlights, Reiseblog
Tagesausflug Muizenberg - Simon's Town - Kap der guten Hoffnung

Mit dem Mietwagen haben wir einen Ausflug zur Kap Halbinsel gemacht. Man kann einen Ausflug dorthin wunderbar auch mit Muizenberg, Simon’s Town und dem Chapmans Peak Drive verbinden. 

Von Kapstadt sind wir mit dem Auto zunächst nach Muizenberg gefahren. Hier haben wir unseren ersten Kaffee to go am Strand getrunken, während sich die ersten Surfer ins Wasser gewagt haben. Nach den üblichen Fotos mit den berühmten bunten Strandhäusern sind wir weiter nach Simon’s Town. Dort lassen sich wunderbar am Boulder’s Beach die Pinguine von Südafrika bestaunen. 

 

Im Anschluss ging es weiter auf die Kaphalbinsel. Mit dem Auto kann man sowohl zum Kap der guten Hoffnung als auch zum Cape Point direkt fahren. 

 

Zurück nach Kapstadt sind wir über den Chapman’s Peak Drive gefahren, eine 9km lange Küstenstraße mit wunderschönen Aussichtspunkten. 

 

Unser Tipp: Mit dem Auto zum Cape Point fahren und dort abstellen. Es gibt einen wunderschönen Wanderweg vom Cape Point zum Kap der guten Hoffnung. Dauer ca. 1 – 1,5 Stunden.

Ausflug nach Hermanus zum Whale Watching - KleinMond - Betty's Bay

Eine 1,5 stündige Autofahrt von Kapstadt entfernt liegt der Küstenort Hermanus. Während der Walsaison von Juli – Dezember ist dies ein beliebtes Ziel zur Walbeobachtung.  

In der Bucht von Hermanus können Wale sowohl vom Land aus beobachtet werden oder man kann eine Whale Watching Bootstour machen. Natürlich ist, wie mit allen wilden Tieren, etwas Glück notwendig um sie tatsächlich zu Gesicht zu bekommen. Deshalb Fernglas nicht vergessen! 

 

Von Hermanus aus sind wir entlang der Küste weiter nach Kleinmond gefahren. Hier haben wir für eine Weile den kilometerlangen Sandstrand genossen und den Surfern zugeschaut. Weiter ging es dann nach Betty’s Bay, auch hier gibt es eine freilebende Pinguinkolonie und weit weniger Touristen als am Boulders Beach. 

Stellenbosch

Ach die Winelands in Südafrika….was soll man da sagen? Ein Traum und das nicht nur für Weinliebhaber. 

Die Orte Stellenbosch, Franschhoek, Paarl sind großartige Ausgangspunkte um die Region zu erkunden und an Möglichkeiten für Wine Tastings wird es ganz sicher nicht fehlen. 

 

Wir haben uns für eine organisierte Wine-Hopping Tour entschieden. Morgens wurden wir in unserer Unterkunft abgeholt und sind dann von Weingut zu Weingut gefahren. Da Weingüter in Stellenbosch und Franschhoek angefahren wurden, haben wir einiges von der Region gesehen. Außerdem war ein Cheese und Chocolate Tasting inkludiert sowie ein Lunch. Insgesamt haben wir bei 5 Weingüter gehalten und jeweils zwischen 4-6 Weine pro Person verköstigt. 

Kostenpunkt ca. 50 €. 

Anbieter: Winetour.co.za, Tour: Easy Rider Group Tour  

 

 

Alternativ ist auch die Weintram zu empfehlen – auch hier kann man an mehreren Orten stoppen und sieht so viel in kurzer Zeit. 

 

Stellenbosch | Reiseblog: Highlights und Reisetipps Kapstadt Südafrika

Alles was ihr sonst in Kapstadt sehen und erleben könnt, 

weitere Tipps & Highlights findet ihr über nachstehenden Link

Panorama Route

Von Kapstadt sind wir nach Johannesburg geflogen und von dort direkt mit dem Mietwagen weiter nach Hazyview gefahren. Hazyview haben wir uns als Ausgangspunkt ausgesucht sowohl für die Panorama Route als auch für den Krüger Nationalpark. Insgesamt haben wir 3 Tage eingeplant, sodass wir im Falle von schlechtem Wetter immer noch einen alternativen Tag hatten. 

Den ersten Tag haben wir für die Panorama Route eingeplant. Mit Hilfe von sämtlichen Blogs haben wir bereits alles wichtige in Google Maps markiert und konnten uns so direkt hinlotsen lassen. Zusätzlich haben wir in der Unterkunft noch eine Karte über die Region bekommen, auf der auch nochmals alles vermerkt war. Wir sind jedoch nicht alles abgefahren und haben das ein oder andere ausgelassen. So sind wir z.B- nicht jeden Wasserfall angefahren, denn das ist für uns Alpenkinder nun wirklich nichts besonderes. 

 

Hier unsere Stopps:

 

Krüger Nationalpark

Den Krüger Nationalpark haben wir sowohl mit unserem eigenen Mietwagen erkundet als auch mit einem Ranger. 

 

Wer noch nie zuvor in einem Nationalpark oder auf Safari war, dem würden wir zunächst zu einer geführten Tour raten. Denn es gibt hier klare Vorteile: keiner muss sich auf die Straße und das Fahren konzentrieren, man kann die volle Aufmerksamkeit auf die Umgebung geben. Durch die höheren Jeeps der Ranger sieht man mehr. Man hat einen fachkundigen Ranger dabei der ein geschultes Auge hat wenn es darum geht Tiere zu entdecken, der sich mit Kollegen austauscht wo welche Tiere sind und einem auch noch Hintergrundwissen und Erklärungen mitgibt. 

 

Da Nadja bereits in Südafrika einige Safaris gemacht hat, sind wir dennoch zunächst alleine mit unserem Mietwagen los. Nadja ist gefahren und Denis konnte die Umgebung absuchen und sich voll auf diese neue Welt konzentrieren. Und natürlich hat sich wie bei allen direkt die erste ‚Enttäuschung‘ nach 30 Minuten eingestellt, da wir nicht sofort ganz viele Tiere aus der Nähe gesehen haben. Vermutlich sind wir alle zu sehr an Zoos etc. gewöhnt als auf Tiersuche in der Wildnis zu gehen. 

 

Tipp 1: Rechtzeitig überlegen wann wo Pause gemacht werden soll und wo es Toiletten gibt – spontan anhalten ist nicht. 

Tipp 2: Lunchpause mit Tierblick gibt es im Lower Sabie Rest Camp – hier lassen sich vom Café aus Wildtiere beobachten. 

 

Am zweiten Tag sind wir dann noch mit einem Ranger los und haben noch eine große Löwenfamilie entdeckt und noch viel mehr über die Tiere erfahren. Wir hatten Glück und haben in den 1,5 Tagen wirklich alle Tiere gesehen, die wir sehen wollten – darunter natürlich die Big5 (Nashorn, Elefant, Büffel, Leopard, Löwe). 

 

 

 

Swasiland

Vom Krüger ging es für uns weiter nach Swasiland. Für uns ein kurzer Zwischenstopp mit nur einer Nacht, aber auf alle Fälle empfehlenswert für 2-3 Nächte. 

Wir haben unseren Tag in der Nähe des Mantenga Nature Reserve verbracht und haben den Tag im Mantenga Cultural Village verbracht – einem Tipp unserer Gastgeberin. Es war super touristisch dort, aber dennoch ein schöner Einblick in die traditionelle Lebensweise. Auch wenn diese selbst in Swasiland nur noch auf dem Land zu finden ist.  

Swasiland | Südafrika Rundreise Reisetipps: Reiseberichte, Routen, Tipps

St. Lucia

Von Swasiland sind wir auf direktem Weg nach St. Lucia gefahren, eine ca. 5 Stunden Autofahrt. Auf Grund der Straßen gerne auch etwas länger. Nach der Action der letzten Tage wollten wir in St. Lucia etwas die Seele baumeln lassen und auch mal ein bisschen ausspannen, was hier ganz wunderbar funktioniert. 

Am kilometerlangen weißen Sandstrand kann man ganz wunderbar die Sonne und das Meer genießen und einfach mal auf die faule Haut liegen. Wer wie wir dennoch ganz schnell Hummeln im Hintern hat, der kommt auch nicht zu kurz.

 

St.Lucia Strand | Südafrika Rundreise Reisetipps: Reiseberichte, Routen, Tipps
St. Lucia Wetland Park

Direkt an St. Lucia grenzt der St. Lucia Wetland Park, ein riesiges Naturschutzgebiet, durch das sich zu Teilen mit dem Mietwagen fahren lässt. Auch hier gelangt man an einsame Strände, schöne Aussichtspunkte und begegnet dem ein oder anderen Wildtier wie Zebras, Nashörner etc. 

Auch eine Bootstour in St. Lucia sollte keiner verpassen. Denn so nah und so viele Nilpferde sieht man selten. Die Tour ist vor allem am Abend empfehlenswert wenn die Sonne langsam untergeht und alles in ein schönes warmes Licht taucht. 

Nilpferd St. Lucia Wetland Park | Südafrika Rundreise: Reisebericht, Reisetipps, Routen, Highlights, Reiseblog

Im Dunkeln ist in den Straßen von St. Lucia Vorsicht geboten. Hier laufen gerne auch mal Hippos durch die Straßen oder Vorgärten und eine Begegnung ist nicht ungefährlich. Hier also aufpassen! 

Hluhluwe iMfolozi

Und wer noch nicht genug von Safaris hat – der Hluhluwe iMfolozi Park ist auch nicht weit weg. Auch hier gibt es wieder die Möglichkeit selbst durch den Park zu fahren oder eine geführte Tour auch mit Abholung in St. Lucia zu machen. 

Durban

Das schönste an Durban ist mit Sicherheit die tolle Strandpromenade und der kilometerlange Sandstrand. Hier kann problemlos gebadet, gesurft oder gesonnt werden. Auch sind die Temperaturen im Vergleich zu Kapstadt sehr viel angenehmer und das Wasser ist angenehm warm. Alternativ kann man in einem der vielen Cafés oder Restaurants an der Promenade das bunte Treiben beobachten.

Wer mehr Action braucht, sollte sich das WM-Stadion und den höchsten „Swing“ nicht verpassen. Hier kann man vom Stadion Dach abspringen und sich durchs Stadion schwingen lassen. 

Wer etwas mehr Ruhe sucht und mehr Strandurlaub möchte, dem kann ich Umhlanga nur ans Herz legen. Hier gibt es schönen weißen Sandstrand, Restaurants und Bars und die Gegend ist sehr sicher. 

Alle Tipps und Highlights in Durban und Umgebung findet du in einem separaten Blogpost 

Golden Mile Durban | Südafrika Rundreise: Reisebericht, Reisetipps, Routen, Highlights, Reiseblog
Durban Strandpromenade
Nadja und Denis von mybackpacktrip | Reiseblog, Reisetipps, Routen, Inspiration
Autor: Nadja

Ich bin Nadja reisverrückt, abenteuerlustig und immer für einen Spaß zu haben. 

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