Griechenland

Inselhüpfen auf den Klykaden

2 Wochen Inselhüpfen auf den Klykaden

von Mykonos bis Santorini

Die griechischen Inseln – weiß getünchte Gebäude, blaue Fensterläden und Kuppeln, dazu das strahlende blau des Mittelmeers und unzählige kleine Gassen die erkundet werden wollen. Wir haben im Juli 2020 spontan zwei Wochen Inselhüpfen in Griechenland gemacht. 

Die Frage war nur: Welche Inseln?! Es gibt sooo viele! 

Leicht viel die Entscheidung nicht und am Ende ging es auf die vier Klykadeninseln Mykonos, Paros, Milos und Santorini. Alle Details unserer Reiseroute, alle Highlights und Reisetipps zu den Inseln findest du in diesem Beitrag. 

01. Unsere 2-wöchige Inselhopping-Route durch Griechenland

02. Klykaden- Sehenswürdigkeiten & Highlights

Mykonos

Mykonos – die Partyinsel und das „Ibiza“ Griechenlands. So zumindest sein Ruf. Deshalb waren wir wirklich sehr gespannt, wie es wirklich sein wird. Auf Grund der Lage während der Corona-Pandemie war für uns Party aber sowieso keine Option, weshalb wir hiervon auch nicht viel mitbekommen haben. In unserem Fokus stand die Insel selbst und die Strände. 

Mykonos Stadt

Da unsere Unterkunft nur ca. 10 Minuten Fußweg von Mykonos Stadt weg lag, haben wir den Ort überwiegend vormittags und am Abend erkundet. Der Vormittag hat sich für uns als optimaler Zeitpunkt erwiesen, da dann in den Gassen und kleinen Straßen wenig los war und man viele schöne Flecken für sich hatte. Hinzu kam, dass es auch noch nicht so heiß war wie nachmittags. Unsere Tour durch die Stadt haben wir an den berühmten Windmühlen gestartet und sind von dort am Wasser weiter durch Little Venice“. Im Anschluss haben wir uns durch die Gassen treiben lassen und sind mal links, mal rechts abgebogen ohne konkreten Plan. Und das ist auch nur zu empfehlen! Man entdeckt viele tolle versteckte Cafés und Restaurants, Boutiquen und süße Gassen wie man sie von Postkarten kennt.  

 

Unsere Tipps für Mykonos Stadt:

  • Cosmo Café – sehr leckeres Frühstück mit einem angemessenen Preis-Leistungsverhältnis
  • Budget Tipp: Frühstück in einem der Bäckereien holen, hier gibt es große belegte Baguettes für ca. 4.- Euro
  • Joanna’s Nikos Place Taverna – liegt etwas außerhalb von Mykonos Stadt, dafür direkt am Strand. Hier gibt es sehr leckeres griechisches Essen, vergleichsweise günstig (ca. 8-12 Euro für den Hauptgang) und mit tollem Sonnenuntergang. Wer zum Sonnenuntergang draußen sitzen möchte sollte vorab reservieren. 
Die Strände & Dörfer von Mykonos

Um flexibel zu sein hatten wir auf Mykonos einen Mietwagen gemietet. Wir haben uns die Insel aufgeteilt in Süden und Norden und haben jeden Tag eine kleine „Rundtour“ gemacht. Im Süden war unser erster Stopp der Strand Agrari. Dieser hat uns sehr gut gefallen, da hier verhältnismäßig wenig los war. Es gab viel freie Liegefläche und lediglich ein kleines Restaruant mit einigen Schirmen. Das direkt am Strand liegende Hotel hatte geschlossen, was sicher ebenfalls zur Ruhe beigetragen hat. Aber auch das Wasser war einfach schön klar. Von Agrari ging es weiter zum Super Paradise Beach und nun ja. Es war nicht so ganz unser Fall. Es reihte sich eine Beach-Bar mit den zugehörigen Liegen an die nächste und freie Liegeflächen waren wenig bis kaum verfügbar. Wer den ganzen Tag in einem dieser Beach-Bars verbringen möchte, dem sei dieser Strand empfohlen, denn das Wasser war auch hier top! 

Unser letzter Stopp war der bekannte Paradise Beach. Das Bild hier war ähnlich und die Mehrheit des Strands wurde von den Beach Bars eingenommen. Am linken Ende (Richtung Indian Palace) gibt es noch ein Stück freier Strand an dem man es sich auch mit seinem Handtuch bequem machen konnte. 

Paradise Beach Mykonos | Griechenland Inselhüpfen Kylkaden: Reisebericht, Reisetipps, Routen, Highlights, Reiseblog
Paradise Beache, Mykonos

Die ‚Nordtour‘ haben wir in Ano Mera begonnen. Ano Mera ist der zweitgrößte Ort nach Mykonos Stadt und eines der ältesten Dörfer auf Mykonos. Die Bezeichnung Dorf trifft es dann auch recht gut, denn das meiste spielt sich im Umkreis von 100m rund um den Dorfplatz ab. Auch hier gibt es noch ein paar kleine Gassen links und rechts, aber nicht wirklich viel. Die meisten Restaurants und Cafés sind unmittelbar am Dorfplatz. Ebenso die Monastery  of Panagia Tourliani, gegen 1 Euro Spende kann man sich das Kloster und das zugehörige Museum ansehen. 

Monastery Ano Mera | Griechenland Inselhüpfen Kylkaden: Reisebericht, Reisetipps, Routen, Highlights, Reiseblog
Monastery of Panagia Touliaini, Ano Mera

Von Ano Mera aus ging es weiter zum Fokus Beach. Die Straßenverhältnisse dorthin sind nicht optimal und die asphaltierte Straße mündet schnell in eine Schotterpiste. Aber am Ende wartet die Belohnung! Ein schöner, abgelegener Kiesstrand mit traumhaftem Wasser und einem kleineren Restaurant. Unser nächster Strand war Ftelia, hier war der Kies schon bedeutend feiner und schon mehr Sandstrand als Kies. Die Bucht ist schön groß und der Strand ist in der Mitte in einen linken und rechten Abschnitt geteilt. Bringt ausreichend Wasser mit. Als wir dort waren gab es keine Möglichkeit Getränke oder ähnliches zu kaufen. Da kein Restaurant/Kiosk oder ähnliches in der Nähe war. Der letzte Strand den wir besucht haben war Agios Sostis Beach. Hier war im Vergleich zu den vorigen richtig viel los und der Strand gut voll. Um dorthin zu gelangen, mussten wir erstmal etwas steiler den Berg hinunter aber es hat sich gelohnt und wir wurden wieder mit besten Wasserverhältnissen belohnt und feinem Sandstrand. 

Empfohlene Aufenthaltsdauer auf Mykonos: 3 Tage

Empfohlene Unterkünfte: Cape Mykonos oder Hidden Heaven

Car Rental: Action Rent a Car Mykonos

Paros & Antiparos

Mit der Fähre ging es in ca. 1,5 Stunden von Mykonos nach Paros. Unserer zweiten Insel des Klykaden-Inselhüpfens. Wir haben uns für Parikia als Ausgangspunkt entschieden und dort übernachtet. Alternativ empfiehlt sich eine Unterkunft in Naoussa. Beide Orte sind super schön am Meer gelegen, mit vielen Restaurants und tollen Gassen! 

Parikia

In Parikia findet man das, was man von den Postkartenmotiven aus Griechenland kennt und zu sehen wünscht: enge Gassen, weiße Häuser, Wein- und Blumenranken an den Gebäuden und wunderschöne Sonnenuntergänge. Parikia bietet all das!  

Man kann hier wunderbar stundenlang durch die Gassen schlendern und sich treiben lassen und findet immer wieder versteckte Cafés oder Boutiquen. Wir würden einen Besuch am Morgen empfehlen, hier sind die Gassen noch nicht so voll und es ist noch etwas kühler – so hat man viele tolle Plätze noch fast für sich. Am besten Stadtkarte schnappen und los! Wir haben uns unter anderem die Kirche Panagia Ekatontpyliani angeschaut, allerdings ohne Führung und sind auf die Burg (Frankish Castle), von der man einen schönen Ausblick auf die Bucht hat.  

Parikia verfügt auch über eine wunderschöne Promenade mit unzähligen Restaurants von denen aus man toll den Sonnenuntergang anschauen kann.

Unsere Tipps für Parikia: 

  • Café Symposium – super schön gelegen in den Gassen 
  • Café Mana Mana – unweit vom Café Symposium, sehr schön gelegen unter einem großen Baum 
Strände um Parikia

Von Parikia aus lässt sich der Strand Livadia zu Fuß erreichen, hier plant man am besten ca. 15-20 Minuten ein. Wer ein Auto hat, kann natürlich auf mit dem Auto/Roller hinfahren. Trotz der Nähe zur Stadt waren wir von diesem Strand positiv überrascht, da er weder dreckig noch komplett überfüllt war. Auf Grund der Nähe zur Stadt war es für uns der perfekte Strand um am Abreisetag nochmals ins Meer springen zu können. 

Hinweis: Kosten für 2 Liegen und Schirm am Liviadia Beach ca. 10-15 Euro pro Tag


Circa 10 Minuten weiter von Livadia befindet sich Marcello Beach – unser kleiner Traumstrand. Er verfügt nur über ein kleines Stück Sandstrand dafür ist das Wasser einfach nur paradiesisch klar! Als wir dort waren, war auch nicht viel los weshalb er unser kleines Highlight war. 

Naoussa + Strände

Auch Naoussa ist ein Städtchen wie aus dem Bilderbuch. Die Stadt direkt am Meer hat unseres Erachtens fast noch ein wenig mehr Flair als Parikia – vor allem wegen der Restaurants direkt am kleinen Hafen. Wir sind von Parikia in der Früh nach Naoussa gefahren und haben dort den Tag mit einem Frühstück begonnen. Alternativ empfiehlt es sich auch am Abend zum Abendessen am Hafen nach Naoussa zu fahren und dies mit einem Bummel durch die Gassen zu verbinden. 

Naoussa Fort Paros | Griechenland Inselhüpfen Kylkaden: Reisebericht, Reisetipps, Routen, Highlights, Reiseblog

Von Naoussa sind wir weiter zum Kolimbithres Beach, einem kleinen Strand mit ungewöhnlichen Felsformationen zwischen denen gebadet werden kann. Der Strand selbst ist super klein und ist mit Liegen zugepflastert weshalb er uns nicht so gut gefallen hat. Wir haben dort nur kurz gehalten und sind schnell ins Wasser gesprungen. Weiter ging es deshalb schnell zum Monastiri Beach. Hierbei handelt es sich um eine schöne in ein Landschaftsschutzgebiet angrenzende Bucht. Es ist auch Ausgangspunkt für Wanderungen im Paros Park. Am Monastiri Beach gibt es auch ein schönes Strandrestaurant und auch Liegen/Sonnenschirme können vor Ort angemietet werden. Direkt an den Strand grenzt auch die Kirche Monastery of St. John’s of Deti von dem man einen schönen Ausblick auf die Bucht und bis nach Naoussa hat. Kleiner Tipp: auf dem Gelände der Kirche gibt es ebenfalls einen kleinen Strand an dem man baden kann und eine Wiese mit schattigen Plätze 

Lefkes

In das Dorf Lefkes sind wir am frühen Abend aufgebrochen um uns dieses noch bei Tageslicht anzusehen und um anschließend dort zu Abend zu essen. Das schöne an Lefkes ist, dass der ganze Ort autofrei ist und man überall schön zu Fuß durchschlendern kann. Allerdings liegt der Ort etwas am Berg und es geht immer etwas auf und runter. Parken kann man kostenlos außerhalb der Ortschaft, die Parkplätze sind ausgeschildert. 

Tipps Paros & Antiparos


Empfohlene Aufenthaltsdauer auf Paros: 4 Tage

Unterkunftsempfehlung: Perivoli Rooms

Car Rental: Local Rent a Car Paros – 35 Euro pro Tag

Lefkes Paros | Griechenland Inselhüpfen Kylkaden: Reisebericht, Reisetipps, Routen, Highlights, Reiseblog
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Antiparos

Wir sind einen Tag mit der Fähre und unserem Mietwagen von Pounta (Paros) nach Antiparos gefahren. Antiparos ist bedeutend kleiner als Paros und nochmals viel entschleunigter und ursprünglicher als es schon Paros ist. Der Hauptort von Antiparos ist klein und überschaubar und ein Auto ist sehr ratsam um an die entlegenen Strände zu kommen. 

Unser erster Stopp war Sifneiko Beach, welcher fußläufig von Antiparos Stadt erreichbar ist. Leider hat uns dieser aber überhaupt nicht gut gefallen und wir sind direkt wieder weiter. Der nächste Strand, Paralia Soros, war schon etwas mehr nach unserem Geschmack. Ein breiter Strand mit einem Restaurant und viel freier Strandfläche. Weiter ging es dann über unbefestigte Schotterpisten zum Paralia Sostis einem Traumstrand! In der Bucht war war kaum etwas los, das Wasser schön warm und nicht sehr tief und perfekt um lange darin zu planschen und zu baden. Auch unser letzter Strand auf Antiparos Faneromeni Beach war großartig. Zwar ist der Weg dorthin sehr mühsam und schwierig da die Straße nicht befestigt ist und es war an der kleinen Bucht recht viel los, aber dennoch war sie einfach traumhaft schön. 

Da sich die Strände in Buchten befanden gab es auch keine hohen Wellen und man konnte super Baden. 

Sostis Beach
Faneromeni_Beach_Antiparos_Inselhuepfen_Kylykaden_Griechenland
Faneromeni Beach
Milos

Nachdem wir den Tag in Paros noch am Strand verbracht haben ging es für uns am Abend weiter auf die Insel Milos. Dort angekommen haben wir uns am Abend noch schnell ein Mietwagen gesucht mit dem wir die nächsten Tage die Insel erkunden wollten.

Den ersten Tag auf Milos haben wir aber dann direkt nur auf dem Wasser verbracht. Bereits vorab habe ich uns eine Segeltour gebucht, denn wir wollten Milos mit dem Boot und vom Wasser aus erkunden. 

Unsere Bootstour um Milos

Um 9 Uhr ging es im Hafen von Adamantas los die Küste entlang und vorbei an den kleinen bunten Fischerdörfern Klima und Skinopi. Unseren ersten Stopp haben wir in einer Bucht mit wunderschönem Strand gemacht in der wir schnorcheln und schwimmen konnten. Mit gehissten Segeln ging es die Küste entlang weiter Richtung Süden. Unser nächstes Ziel war Kleftiko mit seinen berühmten Felsenformationen im Wasser und seinen Höhlen. Da wir hatten ein kleines Motorboot im Schlepptau hatten konnten wir mit unserem Skipper die kleinen Höhlen erkunden. Das war ein einzigartiges Erlebnis und selten haben wir so unfassbar schönes, sauberes, klares Wasser gesehen! Von Kleftiko aus ging es dann zur Höhle von Sykia. Wieder hat unser Segelboot geankert und wir sind in die Höhle mit unserem kleinen Motorboot gelangt. Das schöne daran, unserer Gruppe war die einzige dort und es war einfach beeindruckend schön. Wer Badeschuhe mitnimmt, kann seitlich die Felsen hochklettern, bis zur „Höhlendecke“ bzw bis man oberhalb rausklettern kann. Unbeschreiblich schön!

Unser Fazit: Wir können die Tour nur empfehlen, da es sich um Kleingruppen handelt mit maximal 10 Personen, was eine angenehme Größe ist. Uns ist es wichtig, sich auch mit den anderen Reisenden auszutauschen und das geht bei einer solchen Gesamtgröße einfach optimal.

Anbieter: Polco Sailing, Kosten ca. 110.- Euro pro Person, inklusive Essen, Getränke (auch Bier & Ouzo) für eine ca 10-stündige Tour

Klima

An unserem zweiten Tag haben wir dann mit unserem Mietwagen den nördlichen Teil der Insel auf eigene Faust erkundet. Mit der Landkarte bewaffnet ging es direkt in der Früh los. Zunächst haben wir uns einmal in Ruhe das kleine Fischerdorf Klima angeschaut. Klima selbst ist nicht groß und ist für seine kleine bunten Fischerhäuser direkt am Wasser bekannt. Die Häuser stehen deshalb so nah am Wasser, da früher die Boote darin gelagert wurden und man so mit ihnen direkt ins Wasser konnte während darüber die Wohnflächen waren. Heute ist das nicht mehr ganz so und die meisten Häuser scheinen inzwischen eher AirB’n’Bs zu sein. 

Klima Milos | Griechenland Reisetipps: Inselhuepfen Klykaden - Tipps, Route, Empfehlungen
Firopotamos Beach & Mandrakia

Von Klima aus ging es weiter zum Firopotamos Beach. Einem kleinen Dorf mit kleinem Sandstrand, perfekt für eine Abkühlung. Geht man rechts hinter der Kirche hoch gelangt man auf einen höher gelegenen Felsabschnitt von dem man einen schönen Ausblick auf das Dorf und auf der anderen Seite auf die Steilküste hat. Insgesamt waren wir nicht viel länger als 30 Minuten vor Ort, da wir auf den Sprung ins Kühle nass verzichtet haben. Nach ein paar Bildern haben wir unsere Sachen deshalb wieder gepackt und sind weiter nach Mandrakia gefahren. Auch bei diesem Ort handelt es sich um ein kleines Fischerdorf, das sich unseres Erachtens ganz schön rausgeputzt hat. So waren kleine Mauern und Wege aufwendig bemalt – super für alle die das perfekt Bild suchen 😉 Ein Restaurant gibt es auch sowie die Möglichkeit für eine kleine Pause. 

Sarakinko Beach, Algomandra Beach & Pollonia

Weiter ging unsere Tour zum berühmten Sarakinko Beach. Wobei es weniger ‚Beach‘ und viel mehr Felsen gibt. Wind und Wasser haben hier eine beeindruckende Felsenlandschaft geformt und ähnelt heute einer Mondlandschaft. Durch diese Landschaft geht es hinunter zu einer Meerzunge in der auch gebadet werden kann. Natürlich war super viel los, denn der Strand ist super bekannt. Wer hier mehr Ruhe haben will dem empfehlen wir möglichst früh morgens zu kommen. Wir haben uns hier etwas abseits auf den Felsen niedergelassen und haben uns eine Abkühlung im kühlen Nass gegönnt. 

Nach etwas Pause führte unsere Karte uns weiter zum Algomandra Beach an dem wir zu unserer Überraschung fast alleine waren. Aus diesem Grund haben hier auch nochmals eine Pause eingelegt und die Sonne genossen. Leider hatte es im Wasser extrem viel Wasserpflanzen angespült, sodass wir auf das Baden verzichtet haben. 

Unser letzter Stopp war die Hafenstadt Pollonia. Der Ort selbst hat uns nicht so sehr überzeugt, da wir wenig außergewöhnliches oder besonders schönes daran fanden. Dafür gab es einen schönen breiten Sandstrand an dem wir zum Abschluss nochmals super Baden gehen  und die Sonne genießen konnten.  

Plaka

Am Abend haben wir uns die „Hauptstadt“ von Milos, Plaka, angeschaut und waren begeistert. Plaka liegt am Berg und hat auch diese schönen, kleinen, verwinkelten Gassen wie wir sie so lieben. Wer etwas laufen nicht scheut der sollte zum Sonnenuntergang zur Burg (Plaka Castle) hoch und von dort den Sonnenuntergang über dem Meer anschauen. Die bequemere Variante ist vom  Utopia Café aus oder von der Kirche Panagia Korphiatissa aus. Überall sollte man frühzeitig da sein, insbesondere in der Hauptsaison.  

Unsere Empfehlungen für Milos: 

 

Aufenthaltsdauer: 3 Tage

Unterkunft: Wir waren im Panorama Hotel in Klima, würden das nächste Mal aber eine Unterkunft in Adamas bevorzugen

Restaurants: Astakas Cafe Restaurant in Klima – direkt am Meer 

Mietwagen: auto-moto adamas – 33.- € pro Tag | Tipp: am besten im Voraus reservieren 

 

Santorini

Die wohl bekannteste Insel der Klykaden und unsere letzte Insel die wir bei unserem 2-wöchigen Inselhoppings auf der Liste hatten. Mit der Fähre ging es von Milos nach Santorini, die wir nach 2,5 Stunden Fahrt erreicht haben. Auf Santorini haben wir uns gegen die so bekannten Ort Fira und Oia entschieden und uns stattdessen eine Unterkunft in Karmari gebucht. Die Gründe dafür waren denkbar einfach: a) waren die beiden Orte und die Unterkünfte dort nicht so ganz günstig und b) wollten wir auch noch im Meer schwimmen können während der letzten Tage. Kamari hat deshalb für uns alles gehabt was wir gebraucht haben. 

Nach unserer Ankunft haben wir uns zunächst auch den restlichen Nachmittag faul an den Hotelpool gelegt und einfach ein bisschen relaxt bevor es am Abend dann wieder auf Sonnenuntergangs-Tour ging. Wir haben uns zunächst gegen den Klassiker „Sonnenuntergang in Oia“ entschieden und sind dem Tipp unserer Gastgeberin gefolgt und mit dem Auto zum Akrotiri Lighthouse gefahren und haben den Sonnenuntergang dort angeschaut. 

Akrotiri Lighthouse Santorini | Griechenland Reisetipps: Inselhuepfen Klykaden - Tipps, Route, Empfehlungen
Sonnenuntergang am Akrotiri Lighthouse
Fira & Imerovigli

Vergleicht man Fira mit den Städten der anderen Inseln, dann stellt man schnell fest, dass es hier doch bedeutend touristischer ist. Dennoch ist Fira ein schöner Ort der vor allem gegen Abend zum Bummeln einlädt. Direkt an der Caldera reiht sich Restaurant an Restaurant mit traumhaften Aussichten. Lange haben wir überlegt ob wir den vielfach beschriebenen Wanderweg von Fira nach Oia nehmen, im Endeffekt haben wir uns aber dagegen entschieden, da es uns einfach viel zu heiß war am Tag und man laut anderen Blogs und Berichten für die 10 km ca. 3 Stunden einplanen sollte. Da wir aber natürlich nicht nur faul am Pool und Meer abhängen wollten, haben wir die Strecke einfach abgekürzt und sind „nur“ von Fira bis nach Imerovigli gelaufen, was ca. 2,2 km sind und EIGENTLICH in einer halben Stunde zu schaffen wäre. Da wir aber ungefähr alle 50 Meter für Fotos anhalten mussten (es war auch jede Ecke einfach so traumhaft schön!) haben wir natürlich bedeutend länger gebraucht und es war heiß aber wunderschön und absolut empfehlenswert. 

Fira Santorini | Griechenland Reisetipps: Inselhuepfen Klykaden - Tipps, Route, Empfehlungen
Fira Santorini | Griechenland Reisetipps: Inselhuepfen Klykaden - Tipps, Route, Empfehlungen
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Oia

Oia ist wohl der bekannteste Ort auf Santorini und entsprechend mit Touristen geflutet. Wir haben Oia sowohl tagsüber als auch einmal zum Sonnenuntergang besucht. Da die Gassen nicht besonders breit sind und nicht viel Ausweichmöglichkeit bieten wird es schnell voll in Oia. Dennoch ist der Ort natürlich traumhaft schön und man muss ihn gesehen haben. Auch in der Abenddämmerung wenn die Sonne untergeht und die Lichter der Stadt angehen, hat es einen ganz besonderen Zauber. Wer den Sonnenuntergang aber von der alten Burg aus ansehen möchte muss früh da sein, da es hier sehr voll wird. Wir sind einfach in den umliegenden Gassen, da nach unten Richtung Hafen führt ein Stück nach unten und hatten von dort immer noch eine schöne Sicht und es war weit weniger los. In der Hauptsaison dürfte es aber auch dort sehr voll sein. 

Wer in Oia abends Essen gehen möchte, muss etwas tiefer in die Tasche greifen als woanders auf der Insel. 

 

Oia Santorini | Griechenland Reisetipps: Inselhuepfen Klykaden - Tipps, Route, Empfehlungen
Oia Santorini | Griechenland Reisetipps: Inselhuepfen Klykaden - Tipps, Route, Empfehlungen

Unsere Tipp: 

Pizza Edwin – leckere Pizza, sehr günstig, etwas außerhalb gelegen

Sonstige Tipps & Infos für Santorini
  • Red Beach – Der Name ist Programm und der Strand liegt an einer roten Felswand mit schwarzem Sandstrand. Natürlich ist er auch entsprechend beliebt und deshalb sehr gut besucht. Wir waren an einem sehr heißen Tag dort, sodass wir es auf unserem Handtuch auf dem schwarzen Sand fast nicht ausgehalten haben und die meiste Zeit im Wasser verbracht haben. 
  • Kamari hat eine schöne Strandpromenade an der man auch am Abend schön mit Blick aufs Meer Essen kann und verfügt auch über einige Bars. Hier kommt richtig Strandurlaub-Feeling auf. Tagsüber kann man hier wunderbar Baden und die Sonne genießen. 
  • Sonnenuntergang-Highlight: Tisch reservieren zum Sonnenuntergang bei Santo Winery. Von der Terrasse des Weinguts hat man einen unglaublichen Ausblick auf den Sonnenuntergang und den Krater und kann das super mit einem kleinen Winetasting verbinden. Zur Auswahl stehen verschiedenen ‚Wineflights‘ mit 6, 9, oder 12 verschiedenen Weinen und Snacks. Wir haben für 9 Weine inkl. Oliven und Brot 39.- Euro bezahlt. Bedenkt man die Location und die Aussicht (ohne Gedränge) halten wir das für einen angemessenen Preis.  
  • Pool – wir würden zu einer Unterkunft mit Pool raten, insbesondere wenn man nicht direkt am Meer ist. Da es doch tagsüber sehr heiß werden kann ist es einfach toll sich zwischendurch abkühlen zu können.

Tipps Santorini:

 

Empfohlene Aufenthaltsdauer: 3 Tage

Unterkunftsempehlung: Fomithea Hotel in Kamari

Mietwagenfirma: Kronos rent a car – unbedingt vorab buchen! 

 

03. Kostenübersicht Inselhopping Griechenland

Tja Freunde…ein Schnapper ist Griechenland nicht gerade. Aber wir haben ehrlicherweise auch nicht die ‚Low-Budget‘ Variante gewählt. Ich würde sagen wir haben uns in einem mittleren Preisniveau bewegt. Teurer geht natürlich immer, günstiger wäre aber auch möglich gewesen. Da es jedoch unser Jahresurlaub war, wollten wir jetzt nicht komplett auf Sparflamme unterwegs sein, sondern ja auch etwas sehen, erleben und genießen. 

 GesamtkostenKosten pro Person
Flüge520,00 €260,00 €
Transportkosten vor Ort (Mietwagen inkl. Benzin, Fähre etc.)903,80 €451,90 €
Unterkünfte1006,00 €503,00 €
Essen & Trinken
(Restaurants, Cafés, Supermarkt, Bäcker)
749,00 € 374,50 €
Ausflüge, Touren, Unternehmungen244,00 € 122,00 €
Sonstiges
(Souvenirs, Sonnenliege etc)
22,00 €11,00 €
Gesamtkosten3440,90 € 1720,90 €
Nadja und Denis von mybackpacktrip | Reiseblog, Reisetipps, Routen, Inspiration
Autorin: Nadja

Ich bin Nadja reiseverrückt, abenteuerlustig und für jeden Spaß zu haben. Meine Reisebegleitung hier war mein Freund Denis. 

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Dieser Beitrag hat 4 Kommentare

  1. Verena

    Klasse Bericht mit tollen Fotos und super Tipps. Da bekommt man direkt Lust loszureisen. Freue mich schon auf neue Reiseziele und eure Berichte.

    1. mybackpacktrip

      Vielen lieben Dank für dein Feedback! Das freut mich sehr 🙂

  2. Mike

    Danke für die inspirierende Tipps – ich war zwar schon mal auf den Kykladen aber Paros, Antiparos und Milos fehlen noch auf meiner Liste. Kannst du mir ein Appartment oder Ferienwohnung auf Milos empfehlen? Merci 🙂

    1. mybackpacktrip

      Danke Mike für dein Feedback. Da wir nicht in einer Ferienwohnung auf Milos waren, habe ich dir hier spontan keinen Tipp aus eigener Erfahrung. Aber ich würde einfach mal bei Booking oder Airbnb schauen, bin mir sicher, dass du da findest was du suchst.