Rund­rei­se Nami­bia und Bots­wa­na: 23-tägi­ge Rou­te für Selbstfahrer

Das südliche Afrika ist für viele ein Sehnsuchtsort. Traumhafte Landschaften, eine vielfältige Tierwelt und ein echtes Afrikaerlebnis. In Namibia und Botswana warten echte Abenteuer. Egal ob in der Wüste, auf Safari oder an der Küste - diese Reise ist ein absolutes Highlight für alle Roadtrip Fans.

Nami­bia und Bots­wa­na: Eine Rund­rei­se Rou­te für Selbstfahrer

Nami­bia und Bots­wa­na sind zwei traum­haf­te Län­der. Hier schla­gen die Her­zen von Road­t­rip Fans und Indi­vi­du­al­rei­sen­den höher, denn die bei­den Län­der las­sen sich per­fekt mit dem eige­nen Miet­wa­gen und einem Dach­zelt erkun­den. Ein indi­vi­du­el­les, natur­na­hes und authen­ti­sches Erleb­nis der bei­den Län­der ist so garan­tiert. Egal ob in der Namib Wüs­te in Nami­bia, ent­lang der Ske­le­ton Coast, im Eto­sha Natio­nal­park oder im Oka­van­go Del­ta in Bots­wa­na. Es war­ten gran­dio­se Land­schaf­ten dar­auf ent­deckt zu werden. 

Die 23 tägi­ge (3,5 Wochen) Rund­rei­se durch Nami­bia und Bots­wa­na beinhal­tet die bes­ten High­lights der bei­den Län­der. Ich habe mei­ne Rund­rei­se exakt so durch­ge­führt wie beschrie­ben. Natür­lich kann die Rou­te durch Nami­bia und Bots­wa­na aber indi­vi­du­ell ver­län­gert oder ver­kürzt werden. 

Tag 1: Ankunft in Windhoek

Je nach Ankunfts­zeit in Windhoek ver­bringst du dei­nen ers­ten Tag am bes­ten in Windhoek oder schnappst dir direkt den Miet­wa­gen und star­test dei­nen Roadtrip!

Die Rei­se geht zunächst hun­der­te Kilo­me­ter Rich­tung Süden nach Ses­riem, dem Aus­gans­punkt für den Namib Nau­kluft Nationalpark. 

Tag 2: Namib Nau­kluft Nationalpark 

Sos­sus­v­lei, Deadv­lei und die Dune 45

Will­kom­men in der Namib, der ältes­ten Wüs­te der Welt! Und garan­tiert eine der beein­dru­ckends­ten Regio­nen die die­ser Pla­net zu bie­ten hat. 

Ein beson­de­res tou­ris­ti­sches High­light und weit bekannt sind die zur Namib Wüs­te gehö­ren­den Dünen rund um Sos­sus­v­lei. Die majes­tä­ti­schen Dünen errei­chen hier eine Höhe von bis zu 325 Metern. 

Wer mor­gens früh raus­kommt und die Wüs­te in sei­ner gesam­ten Pracht erle­ben will, soll­te den Son­nen­auf­gang in den Dünen kei­nes­falls ver­pas­sen. Beson­ders geeig­net hier­für ist die Dune 45, da sie vor Son­nen­auf­gang gut zu errei­chen ist. 

Deadvlei Big Daddy Dune Namibia Namib Naukluft Nationalpark

Neuras Wine­ry

Cir­ca 80 km von Ses­riem ent­fernt liegt das Wein­gut Neuras, das eines von drei Wein­gü­tern in Nami­bia ist. Wir sind von Ses­riem am Nach­mit­tag hier­hin gefah­ren und haben noch eine klei­ne Wein­pro­be gemacht und in unmit­tel­ba­rer Nähe übernachtet.

Neuras Winery Sesriem Namibia Rundreise

Tag 3: Wal­vis Bay und Swakopmund 

Am drit­ten Tag geht es vom Süden wei­ter nörd­lich Rich­tung Küs­te. Vor dir liegt eine gut 4,5 stün­di­ge Fahrt. Von Ses­riem führt die unbe­fes­tig­te Stra­ße über Soli­taire bis nach Wal­vis Bay. 

Soli­taire

Nach cir­ca 80 km erreichst du ‘in the midd­le of nowhe­re’ die klei­ne Sied­lung Soli­taire. Mit sei­ner Tank­stel­le und einem klei­nen Shop ist sie nicht viel­mehr als ein bes­se­rer Rast­platz, zum Füße ver­tre­ten, auf die Toi­let­te zu gehen und voll­zu­tan­ken bei Bedarf. Ein High­light sind die alten Fahr­zeu­ge des Geländes. 

Solitaire Namibia Rundreise Roadtrip
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Ein wei­te­rer belieb­ter Hal­te­punkt für Tou­ris­ten ist am Schild des Tro­pic of Capri­corn, mit dem der süd­li­che Wen­de­kreis mar­kiert wird. 

Auf der Fahrt nach Wal­vis Bay ändert sich die Land­schaft immer wie­der. Hat man zu Beginn der Rei­se Ber­ge um sich, wird es zwi­schen­durch immer fla­cher und wüs­ten­ähn­li­cher, bis man plötz­lich fest­stellt, dass man sich auf einer Art Pla­teau oder Hoch­ebe­ne bewegt und die Land­schaft links und rechts immer zer­klüf­te­ter wird und man Can­yons aus­ma­chen kann. 

Es han­delt sich dabei um den Kui­seb Can­yon und den Gams­berg Pass den man auf der Rei­se passiert. 

Kuiseb Canyon Namib Rundreise Namibia

Wal­vis Bay

Wal­vis Bay liegt hübsch am Meer und hat eine rela­tiv neue Pro­me­na­de. Süd­west­lich der Stadt liegt eine Seich­te und geschütz­te 45.000 ha gro­ße Lagu­ne sowie die Sali­ne. In die­sen Feucht­ge­bie­ten scha­ren sich Fla­min­gos und die Chan­cen hier wel­che zu Gesicht zu bekom­men lie­gen bei nahe­zu 100 Prozent.

Zu den wei­te­ren High­lights von Wal­vis Bay gehö­ren vor allem Akti­vi­tä­ten auf dem Was­ser wie Kajak fah­ren oder Boots­trips. Dar­über hin­aus star­ten von hier auch Tou­ren nach Sand­wich Har­bour, was 56km süd­lich liegt. Wer die­sen Akti­vi­tä­ten nach­ge­hen will, muss aber auf jeden Fall einen wei­te­ren Tag in Wal­vis Bay einplanen. 

Für uns ging es noch am sel­ben Tag nach einem Stopp Over in Wal­vis Bay wei­ter nach Swakopmund. 

Flamingos Walvis Bay Namibia Rundreise

Swa­kop­mund

Will­kom­men in Swa­kop­mund dem deut­schen Atlan­tik­städt­chen. Hier fin­det man deut­sche Fach­werk­ar­chi­tek­tur, Pro­me­na­den am Meer die zum Fla­nie­ren ein­la­den, deut­sche Brau­häu­ser und eine all­ge­gen­wär­ti­ge Gemütlichkeit. 

Am bes­ten lässt du dich ein­fach durch die Stra­ßen trei­ben und genießt den ein­zig­ar­ti­gen Flair. 

Von Swa­kop­mund aus star­ten auch jede Men­ge Tou­ren in die umlie­gen­de Wüstenlandschaft. 

Swakopmund Namibia Reise Beachfront
Swakopmund Rundreise Namibia

Tag 4: Spitzkoppe 

Am nächs­ten Tag geht es von Swa­kop­mund zur Spitz­kop­pe. Da die Fahr­zeit über­schau­bar ist kannst du den Vor­mit­tag auch noch in Swa­kop­mund verbringen.

Die Spitz­kop­pe, das “Mat­ter­horn Nami­bi­as”, ist ein Insel­berg mit 1.728 m Höhe und vie­len Neben­gip­feln und skur­ri­len Fels­for­ma­tio­nen. Ihren Spitz­na­men ver­dankt sie ihrer beein­dru­cken­den Form. 

Beson­ders beliebt ist die Spitz­kop­pe bis heu­te bei Fels­klet­te­rern. Mit einem Gui­de kann die Spitz­kop­pe oder eini­ge der umlie­gen­den Ber­ge erklom­men wer­den, aller­dings nur sehr früh mor­gens, da es ansons­ten viel zu heiß wird. 

Ein wei­te­res High­light sind die wun­der­ba­ren Cam­ping­platz die abge­schie­den zwi­schen den Fels­for­ma­tio­nen liegen.

Spitzkoppe Namibia Rundreise Reisetipps

Tag 5: Ske­le­ton Coast 

Die heu­ti­ge Etap­pe führt von der Spitz­kop­pe zurück an die Küs­te und ent­lang der Ske­lett­küs­te wei­ter nach Nor­den bevor es Rich­tung Damar­a­land geht.

Der ers­te Küs­ten­ort Hen­ties Bay ist die letz­te Gele­gen­heit noch­mals voll­zu­tan­ken, wes­halb du das unbe­dingt tun solltest! 

Ihren Namen ver­dankt die Ske­le­ton Coast See­fah­rern, deren Schick­sal besie­gelt war, sobald sie mit ihren Schif­fen hier stran­de­ten. Denn selbst wenn sie es an Land geschafft haben, trifft man auf Land auf eine der lebens­feind­lichs­ten, was­ser­lo­ses­ten Gebie­te der Welt.

Ein High­light ent­lang der Ske­le­ton Coast ist Cape Cross. In dem Reser­vat lebt die größ­te und bekann­tes­te Kolo­nie an Rob­ben in Nami­bia. Die Tie­re ernäh­ren sich von den hohen Fisch­be­stän­den im Was­ser. Der Anblick von über 100.000 Rob­ben die sich am Strand son­nen oder im Was­ser tol­len ist gigan­tisch. Min­des­tens genau­so gigan­tisch ist aber der damit ein­her­ge­hen­de Gestank. 

Cape Cross Robben Skeleton Coast Namibia Reiseroute

Umso wei­ter man nörd­lich fährt von Cape Cross des­to wil­der wird es. An der Küs­te hän­gen teils Nebel­wän­de wäh­rend auf der ande­ren Stra­ßen­sei­te in der Wüs­te ein Sand­sturm vor­bei­zieht. An den Küs­ten fin­den sich auch immer wie­der Wracks von geken­ter­ten Schiffen. 

Eine kos­ten­lo­se Geneh­mi­gung zur Durch­rei­se von Ugab­mund nach Spring­b­ok­wa­ter ist am Tor zum Ske­le­ton Coast Park erhält­lich. Für den Tran­sit muss der Park vor 13 Uhr betre­ten und vor 15 Uhr wie­der ver­las­sen werden. 

Sobald man die Küs­te hin­ter sich lässt und sich Damar­land näher kommt, sieht man schnell die beein­dru­cken­den rot gefärb­ten Ber­ge und die Wüs­te. Auch stei­gen die Tem­pe­ra­tu­ren wie­der rasch an. 

Damaraland Namibia Rundreie

Tag 6: Twyfelfontein 

Will­kom­men in Damar­a­land! Am Vor­mit­tag ste­hen die berühm­ten Fels­ma­le­rei­en von Twy­fel­fo­net­ein auf dem Pro­gramm. Die­se Fels­ma­le­rei­en und Rit­zun­gen zäh­len zu den ältes­ten gefun­de­nen Dar­stel­lun­gen Afrikas. 

Für Tou­ris­ten sind eini­ge der Fels­ma­le­rei­en über einen Pfad zugäng­lich, die­se kön­nen aller­dings nur mit Gui­de besich­tigt wer­den. Das tut der Sache aber kei­nen Abbruch, im Gegen­teil, man erfährt so bedeu­tend mehr über die Regi­on und über die Malereien. 

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Nach dem Besuch der Fels­ma­le­rei­en geht es wei­ter durchs Damar­a­land Rich­tung Groot­berg Pass und auf die kurz danach gele­ge­ne Hoa­da Campsite.

Tag 7 — 10: Eto­sha Nationalpark 

Von der Hoa­da Camp­si­te geht es über Kaman­jab zum Gal­ton Gate, dem west­li­chen Ein­gang des Eto­sha Natio­nal­parks. In Kaman­jab soll­te man unbe­dingt noch­mals voll­tan­ken. Hier gibt es auch einen klei­nen Spar in dem man sich noch­mals mit Lebens­mit­tel aus­stat­ten kann. Die Aus­wahl ist aller­dings spär­lich und auf das Not­wen­digs­te begrenzt. Wer noch Bar­geld benö­tigt kann dies hier eben­falls abheben.

Die nächs­ten vier Tage im Natio­nal­park reist du am bes­ten von West nach Ost durch den Eto­sha Natio­nal­park. Im Wes­ten des Parks liegt die rela­tiv neue Camp­si­te Oli­fants­rus. Tags­über geht es quer durch den Park auf die Pirsch nach Wild­tie­ren. Beson­ders viel Glück hat man zur Tro­cken­zeit meist an den Was­ser­lö­chern und natür­lich am Frü­hen Morgen. 

Den Eto­sha Natio­nal­park ver­lässt du im Osten am Namu­to­ni Gate. Von dort geht es für einen Zwi­schen­stopp in das idyl­li­sche Städt­chen Tsum­eb für eine Nacht bevor am nächs­ten Tag wei­ter Rich­tung Nor­den in den Capri­vi Strei­fen geht. 

Etosha Nationalpark Namibia Reise Wasserloch Reisetipps

Tag 11: Von Tsum­eb nach Divundu

Da die Fahrt von Tsum­eb nach Divun­du im Capri­vi-Strei­fen recht lang ist, soll­test du früh­zei­tig auf­bre­chen um noch ein wenig Zeit in Divun­du zu haben. 

Wir haben in Divun­du etwas außer­halb im groß­ar­ti­gen Nge­pi Camp über­nach­tet. Hier direkt am Fluss, kannst du den Nach­mit­tag ent­spannt aus­klin­gen las­sen und dabei Hip­pos und Kro­ko­di­le beob­ach­ten. Oder du buchst dir im Camp eine Sun­dow­ner Tour auf dem Fluss, um im Abend­rot aus nächs­ter Nähe Hip­pos oder mit etwas Glück auch Ele­fan­ten und ande­re Wild­tie­re zu beobachten.

Sonnuntergang Ngepi Camp Divundu Caprivi Namibia

Tag 12: Kat­i­ma Mulilo

Von Divun­du geht es wei­ter nach Kat­i­ma Muli­lo, dem letz­ten Stopp in Nami­bia bevor es über die Gren­ze nach Bots­wa­na geht. Die Stadt ver­fügt über eine aus­ge­zeich­ne­te Infra­struk­tur und so kann man hier Vor­rä­te auf­fül­len und Tanken. 

Auf dem Cam­ping­platz der Capri­vi Mutoya Lodge, direkt am Fluss lässt sich ganz ent­spannt der Nach­mit­tag genie­ßen. Die Besit­zer stel­len kos­ten­los Kanus zur Ver­fü­gung und so kann man auch selbst etwas rausfahren. 

Einen PCR Tests kann man in Kat­i­ma Muli­lo im Enke Pri­vat Hos­pi­tal machen. Die Kos­ten hier­für lie­gen pro Test bei cir­ca 80,- €. 

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Tag 13–14: Cho­be Nationalpark

Von Kat­i­ma Muli­lo liegt die Ngo­ma Bridge, der Grenz­über­gang nach Bots­wa­na, nur eine Fahr­stun­de entfernt. 

Bereits direkt hin­ter der Gren­ze beginnt der Cho­be Natio­nal­park, eine der bes­ten Desti­na­tio­nen Afri­kas um Tie­re in frei­er Wild­bahn zu beob­ach­ten. Einen Zaun sucht man hier ver­geb­lich, denn die Tie­re kön­nen sich hier frei bewegen. 

Direkt in Grenz­nä­he und in Nähe des Zugangs­tors zum Cho­be Natio­nal­park lag die Muchen­je Camp­si­te, direkt am Fluss (je nach Was­ser­stand). Für den Tag der Ankunft kann ich dir die­se abso­lut emp­feh­len. Alter­na­tiv kannst du über eine Tran­sit-Rou­te durch den Cho­be NP direkt wei­ter bis Kasa­ne und von dort aus in den Cho­be NP starten. 

Pla­ne früh auf­zu­ste­hen am nächs­ten Mor­gen um in den Cho­be NP zu fah­ren. Die bes­ten Chan­cen auf Tier­sich­tun­gen hast du, wenn du dich hier an der River­front ent­lang bewegst.

Wenn du mehr Zeit hast, pla­ne einen Abste­cher zu den Vic­to­ria Falls ab Kasa­ne ein.

Botswana Chobe Nationalpark

Tag 15–16: Ele­phant Sands

Vom Cho­be Natio­nal­park geht es über Kasa­ne wei­ter Rich­tung Süden. Da die Ver­bin­dungs­stra­ße eine der Haupt­ver­kehrs­ver­bin­dun­gen des Lan­des ist, ist die­se geteert und man kommt hier gut vor­an. Cir­ca 20 km vor Nata ver­lässt man die Haupt­stra­ße und gelangt bereits nach weni­gen Minu­ten zum Ele­phant Sands. 

Das Ele­phant Sands ist eine Unter­kunft die um ein natür­li­ches Was­ser­loch errich­tet wur­de. So sind kreis­för­mig klei­ne Hüt­ten, das Haupt­ge­bäu­de mit Pool und Restau­rant sowie der Cam­ping­platz ange­ord­net. Das gesamt Gelän­de ist nicht ein­ge­zäunt und so kön­nen sich Wild­tie­re, ins­be­son­de­re Ele­fan­ten ihren Weg frei zum Was­ser­loch wäh­len. Unglaub­li­che Begeg­nun­gen mit den sanf­ten Rie­sen sind des­halb garan­tiert. Außer­dem eig­net sich ein Auf­ent­halt hier ein­fach mal um zu Ent­schleu­ni­gen und einen Tag nichts zu tun außer in den Pool zu hüp­fen und Ele­fan­ten zu beob­ach­ten. Könn­te aber schlim­mer sein oder?

Elephant Sands Botswana Rundreise

Tag 17–18: Mak­ga­dik­ga­di Pans 

Knapp zwei Stun­den dau­ert die Fahrt zum nächs­ten High­light der Rei­se — den berühm­ten Mak­ga­dik­ga­di Pans. 

 

Bei den Pans han­delt es sich um rie­si­ge Salz­pfan­nen, die auf Grund von feh­len­dem Was­ser ent­stan­den sind. 

Aus­gangs­punkt für die Erkun­dung stellt das Pla­net Boabab Camp dar. Von hier kann man geführ­te Tou­ren zu den Salz­pfan­nen unter­neh­men, denn die Ori­en­tie­rung dort zu behal­ten ist gar nicht so ein­fach. Kom­bi­nie­ren kannst du die­sen Aus­flug mit einem Abste­cher bei der Erd­männ­chen Kolo­nie — ein ech­tes Highlight!

Botswana Erdmaennchen Polaroid
Botswana Erdmaennchen Planet Baobab Polaroid
Botswana Makgadikgadi Pans

Tag 19–21: Oka­van­go Delta

Vom Pla­net Boabab sind es cir­ca zwei Stun­den Fahrt in nord­west­li­cher Rich­tung, bis du das Tor zum Oka­van­go Del­ta — Maun — erreichst. Die Stadt ist die tou­ris­ti­sche Hoch­burg des Lan­des und von hier star­tet alles und jeder Rich­tung Oka­van­go Delta. 

Mit dem Oka­van­go Del­ta war­tet eines der größ­ten Bin­nen­del­tas der Welt dar­auf von dir erkun­det zu wer­den. Das Bin­nen­del­ta ist weder über Stra­ßen noch über Gewäs­ser von Maun aus erreich­bar und die ein­zi­ge Mög­lich­keit der Anrei­se besteht mit einem Heli­ko­pter oder Klein­flug­zeug. Inner­halb des Bin­nen­del­tas gibt es aus­schließ­lich luxu­riö­se Camps und Lod­ges am obe­ren Ende der Preisskala. 

Botswana Gomoti Plains Camp Zelte Okavango Delta

Aber kei­ne Panik! Auch mit klei­ne­rem Bud­get kann man hier auf sei­ne Kos­ten kom­men. Hier­für eig­nen sich die öst­li­chen Aus­läu­fer sowie das angren­zen­de More­mi Game Reser­ve, in dem sich ver­ein­zel­te Camp­si­tes befin­den und die mit dem eige­nen 4x4 Fahr­zeug zugäng­lich sind. 

Botswana Okavango Delta Hippo

Tag 22: Von Maun bis Windhoek

Um die Stre­cke von Maun bis Windhoek zurück­zu­le­gen soll­test du mor­gens früh los, denn es lie­gen über 800km vor dir. Soll­te dir das zu lang sein, kannst du die Stre­cke natür­lich auch auf zwei Etap­pen auf­tei­len und ent­we­der noch in Bots­wa­na unter­wegs oder in Nami­bia über­nach­ten. Die kom­plet­te Fahr über hat man geteer­te Stra­ßen und kann somit zügi­ger Fahren. 

Für uns per­sön­lich war das kei­ne Opti­on, da wir jede Minu­te im Oka­van­go Del­ta und Maun und dann in Windhoek noch aus­kos­ten woll­ten. Des­halb sind wir kom­plett am Stück mit nur weni­gen klei­nen Pau­sen die Stre­cke durchgefahren. 

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Tag 23: Windhoek

Den letz­ten Tag der Rei­se kannst du dazu nut­zen dir Windhoek noch etwas anzu­schau­en. Die Stadt ist nicht gera­de als gro­ße Tou­ris­ten­at­trak­ti­on bekannt, aber zählt defi­ni­tiv zu einer der ange­neh­me­ren und klei­ne­ren Städ­ten Afri­kas. Da das Stadt­zen­trum über­schau­bar groß ist und jetzt nicht gera­de mit Sehens­wür­dig­kei­ten über­quillt, reicht ein Tag um ein biss­chen durch die Stra­ßen zu schlen­dern auch aus. 

Windhoeks bekann­tes­te Sehens­wür­dig­keit und schon fast das inof­fi­zi­el­le Wahr­zei­chen der Stadt ist die deutsch-luthe­ri­sche Kir­che, die auf einer Ver­kehrs­in­sel im Stadt­zen­trum steht. 

 

Wei­te­re Highlights:

  • Inde­pen­dence Memo­ri­al Museum
  • Natio­nal Muse­um of Namibia
  • Tin­ten­pa­last
Windhoek Namibia Rundreise Reisetipps
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Restau­rant Tipp

Stel­len­bosch Wine Bar & Bistro

Das Restau­rant ist bei Ein­hei­mi­schen extrem bliebt und wer nett aus­ge­hen will ist hier abso­lut rich­tig. Es gibt eine aus­ge­wähl­te Kar­te mit inter­na­tio­na­len Spei­sen, tol­len Wei­nen und einem groß­ar­ti­gen Ser­vice. Auch das Ambi­en­te und die Loca­ti­on sind wirk­lich toll. Hier unbe­dingt vor­ab reservieren!

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